Quis ego sum

Rückblick III

Oktober

Mit Hilfe meiner Frau konnte ich die drei zur Auswahl stehenden Kliniken besuchen.

Wir haben vorab Termine abgemacht, um einen idealen Eindruck der Behandlungsmethoden und der Örtlichkeiten zu bekommen.

Es war schwer. Eine Klinik viel nach dem Termin gleich raus.
Die anderen beiden Kliniken haben extrem unterschiedliche Ansätze.
Beide machen Sinn und sind für einen ungeübten auch nur schlecht zu bewerten. Auch die Örtlichkeiten waren sehr unterschiedlich und hatten beide ihren Charme.
So wurde es doch eine Bauchentscheidung.

Mitte Oktober wurde die Entscheidung bei dem Termin mit der Psychologin mitgeteilt.
Sie erstellte eine entsprechende Einweisung und eine Expertise für die Krankenversicherung und versendete diese.
Die Klinik wurde informiert und sagte einen freien Therapieplatz für den 02.11.15 zu.

Dann hieß es abwarten wie die Krankenversicherung entscheidet.
Nach 10 Tagen wurde bei der Versicherung nachgefragt. Dort hieß es, es gäbe keinen Eingang des Antrags.
Das war schlecht, denn Aufgrund der Herbst-Schulferien war die Therapeutin im Urlaub. Sie hatte jedoch versichert, den Antrag vorher abzusenden.
Ich glaubte ihr, und das stellte sich auch als richtig heraus.

Weitere Tage und Nachfragen später stellte sich die Versicherung immer noch taub.
Die Psychologin war wieder aus dem Urlaub zurück und faxte den Antrag nochmals an die Versicherung.

Mittlerweile war die 6. Woche angebrochen. Mein Arbeitgeber kündigte an, die Gehaltszahlung einzustellen.
Der entsprechende Antrag wurde nun bei der Kasse eingereicht. Es werden magere Zeiten anbrechen.

Wieder wurde zum Antrag nachgefragt, weder der postalisch zugesandte noch der gefaxte Antrag war verfügbar.

OK, ich war nun bereit einen Anwalt einzuschalten, denn der Termin zum Therapiebeginn war nur noch eine knappe Woche entfernt und die Krankenkasse läßt mich ohne Perspektive Warteschleifen drehen.

Ein letzter Anruf, diesmal hatte ich Glück.
Die Mitarbeiterin am Telefon versprach den Fall mit einem Vorgesetzten zu besprechen und mich zurück zurufen.
Und das tat sie!
Das Ergebnis war erlösend, die Krankenkasse sagte zu, die Kosten für zwei Wochen zu übernehmen. Eine schriftliche Zusage wurde an die Klinik geschickt.

Die Zeit des Wartens war vorbei, es konnte endlich losgehen.

8.11.15 23:33

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