Quis ego sum

In der Klinik

Dienstag 03.11.15

Mein erster richtiger Tag in der Klinik.
In einer Klinik für "Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik".
Als ich um 8h zum Frühstück ging hatte ich eigentlich keinen Hunger.
Nachdem ich kaum geschlafen hatte wußte ich noch nicht was kommt.
Wer wird dort beim Frühstück sein, was für Rituale muss ich einhalten?

Die ersten vom Vortag bekannten Gesichter zeigten sich, andere neue kamen hinzu.
Die Gesichter teils müde, teilweise maskenhaft starr.
Ich sah Menschen die vor dem Frühstück zur Medikamentenausgabe anstanden, mir wurde fast schwindelig. Steht mir das auch bevor?

Das Frühstück selbst bestand aus einem sehr reichhaltigem und abwechslungsreichen wie auch gesundem Buffet.
Dazu stehen ganztägig Fruchtsäfte, verschiedene Mineralwasser, Tee und Kaffee bereit.

Nach dem Frühstück konzentrierte ich mich erstmal auf meinen Tagesplan.
Die Planung für die ersten zwei Wochen hatte ich bereits am Vortag erhalten. Basisdinge wie Bewegungskurse und Gruppenkurse waren bereits eingetragen. Die Lücken zwischen den Kursen werden von den zugewiesen Therapeuten gefüllt.
Der Plan soll immer in Papierform mitgeführt werden, damit durch die Therapeuten flexibel Termine vergeben oder verschoben werden können.
Papierform ist eigentlich nicht mein Ding. Ich habe alles in meinen Androiden übertragen und nutze dessen Erinnerungsfunktion, sonst verpasse ich noch einen Termin.

Die Termine sind vielfältig.
Nicht nur Gesprächstherapie ist wichtig sondern auch verschiedene Körpertherapien, wie z.B. Bewegungsmeditation, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Qi-Gong und Achtsamkeitsübungen.
Und auf einmal merkt man, das man doch ganz schön viel zu tun hat, statt sich auszuruhen und selbst wiederzufinden.
Am Ende des Tages war ich dann ganz schön durch.
Mal sehen wie es morgen wird.

10.11.15 09:15

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